Die Politik der harten Strafen
Italiens Jugend im Knast
Von Verena Schälter
Italiens Gefängnisse sind überfüllt, die Zustände katastrophal. Im Schnitt nimmt sich alle drei Tage ein Häftling das Leben, regelmäßig kommt es zu Aufständen. Grund ist die harte Law-and-Order-Politik der Regierung von Giorgia Meloni. Neue Straftatbestände wurden eingeführt und das Strafmaß für bestehende Delikte wurde erhöht. Das führte 2025 erstmals auch zu überfüllten Jugendhaftanstalten. Wie sieht die Welt der jugendlichen Straftäter hinter den Gefängnismauern aus? Was sagen Angehörige verstorbener Insassen? Und kann ein Gefängnispfarrer in Mailand die Zustände verändern?