Als Magdalena den Jüngern verkündete: Ich habe den Herrn gesehen! da erschien ihnen dies wie leeres Gerede. Als Jesus seinen Jüngern dann selbst erschien, glaubten sie natürlich. Allerdings war Thomas nicht dabei. Der war hinterher regelrecht sauer über die plötzliche Begeisterung der anderen und weigerte sich standhaft, ihnen zu glauben. Die erklärten ihm aus der Bibel, was Jesus ihnen erklärt hatte, drangen aber nicht durch. Acht volle Tage lang war er der trauernde Außenseiter unter fröhlichen Christen. Dann kam Jesus extra für ihn und auch Thomas glaubte. Du darfst ruhig zweifeln. Deine Zweifel müssen aufgearbeitet werden, damit du zum Glauben durchdringst. Doch wenn Jesus dann zu dir kommt--und kommen wird er--und deine Fragen beantwortet, verweigere dich nicht, sondern nenne auch du ihn Herr und Gott. Wie Thomas.