Ausgangspunkt dieses Kriminalhörspiels des Rundfunks der DDR von 1976 ist ein unaufgeklärter Mordfall, über den in der ZDF-Reihe "Aktenzeichen XY... ungelöst" berichtet wurde und den das Hörspiel - im Gegensatz zu den Kommissaren im Westen - in allen Details aufklärt.
Der arbeitslose Alfred Bobeck, langjähriger Angestellter bei Rheinstahl, ist vergeblich auf Jobsuche. Von einer Zufallsbekanntschaft erhält er den Kontakt zu Reinhard Kunelka, dem stellvertretenden Personalchef einer Firma, bei der es gerade eine unbesetzte Stelle gibt, die auf ihn passen würde - obwohl er schon 53 ist. Als Bobeck Kunelka auf dessen privater Baustelle seines neuen Hauses aufsucht, gibt er ihm 4.000 DM, damit er sich in der Firma für ihn verwendet. Und er verspricht Kunelka weitere 4.000 DM, wenn er den Job bekommt. Wenig später ist Kunelka tot.
Regie: Fritz-Ernst Fechner
Produktion: Rundfunk der DDR 1976
Mitwirkende:
Erik S. Klein - Bobeck
Gunter Schoß - Wenzel
Dieter Wien - Kunelka
Wilfried Ortmann - Lüchting
Gerd Grasse - Sierck
Hans Teuscher - Mohrich
Werner Troegner - Fiering
Horst Torka - Arzt
Ernst Meincke - 1. Beamter
Sylva Schüler - Frau Wenzel
Ursula Genhorn - Frau Bobek
Berti Deutsch - ältere Frau
Manfred Wagner - Erzähler